Das Taschenbuch befindet sich derzeit im Druck und kann voraussichtlich Anfang April versandt werden.

 

»Da ist so viel Schwarz in ihren Bildern. Und ich bin schuld daran.«

Ein Junge, der seinem Elternhaus entfliehen will.

Ein Mädchen, das ihren Malerei-Traum aufgegeben hat.

Ein Brand, der beide verbindet – und beide zerstören könnte.

 

Klappentext:

»Das Schwarz übertönt jede andere Farbe, egal, wie sehr ich mich anstrenge, die Welt in bunt zu malen.«

 

Schwarz ist die Farbe, die Tessas Leben und ihre Malerei dominiert, seit ihr Bruder durch einen Brand ins Koma gefallen ist - und sie schuld daran ist. Die Menschen um sie herum hält sie auf Abstand, aus Angst, noch eine Katastrophe auszulösen und wieder einer Person zu schaden, die sie liebt.

 

Nur der Neue auf ihrer Arbeitsstelle sieht plötzlich hinter das Schwarz und erkennt, wie viele Farben darunter liegen. Und langsam kann auch Tessa die Dunkelheit beiseiteschieben, indem sie Bastian vertraut, die Welt wieder strahlend wahrzunehmen. Doch was, wenn plötzlich Bastians Katastrophe sie beide ins Feuer stößt?

 

Auszug Kapitel 15:

Bastian beugt sich ein wenig vor zu meinem Ohr. »Wie hast du die Dose bis jetzt gehalten?«
Sein Atem kann meine Wange gar nicht streifen, nicht mit der Maske über seinem Mund. Aber es fühlt sich genau danach an.
Ich halte die Dose hoch, doch bevor ich auch nur daran denken kann, den Cap zu drücken, um zu sprühen, legen sich Bastians Finger um meine.
»Viel zu verkrampft«, sagt er. Oder flüstert er das? Ich bin mir nicht sicher. »Das Ding ist nicht dein Feind. Versuch es mal mit allen Fingern.«
Waren mein Ringfinger und der kleine zuvor noch abgespreizt, weil ich dachte, die Dose so lockerer greifen zu können, drücken Bastians Finger meine nun sanft auf die Dose. Mein Daumen an der linken Seite, der Zeigefinger auf dem Cap und die restlichen Finger rechts an der Dose, schließt sich das Metall jetzt viel leichter um meine Finger, obwohl ich fester darum greife.
»Einfach locker lassen«, sagt er.
»Kann ich nicht«, rutscht es mir heraus.
Für einen Augenblick verharren wir in unserer Position. Ich traue mich nicht, mich auch nur einen einzigen Zentimeter zu bewegen.
»Warum?« Jetzt flüstert er eindeutig.
Ich schlucke. »Weil es zu schwer ist, sich danach wieder zusammenzuflicken.«
»Und wenn du Hilfe dabei hättest?«

Die Farbe von Feuer

Artikelnummer: 0006
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