REGEL NR. 1: Wenn du den gefeierten Popstar Callum Evans für einen Zeitungsartikel auf Tour begleiten darfst, sagst du zu.

REGEL NR. 2: Du ignorierst die Anziehungskraft zwischen euch, ansonsten wird dein Chef dich feuern.

REGEL NR. 3: Regeln sind da, um gebrochen zu werden …

 

Klappentext:

Still - das beschreibt die Journalistin Allison Davies am besten. Gefangen in einem Job, der sie unglücklich macht, aber immerhin ihre Miete zahlt, sodass sie nicht zurück zu ihrer Familie muss, bei der nur Streit auf sie wartet. Als sie jedoch gekündigt werden soll, bricht alles über ihr zusammen.


Bis sie die Möglichkeit bekommt, den Popstar Callum Evans auf Tour zu begleiten, um eine Story über ihn zu schreiben. Allison sagt zu und will so ihren Job retten. Nur mit der Anziehungskraft zu Callum hat sie nicht gerechnet. Und auch nicht damit, dass der erfolgreiche Sänger keine dunklen Geheimnisse hat, die Allison für ihren Artikel nutzen kann - oder verbirgt er sie nur zu gut?

 

Auszug Kapitel 21:

»Dafür, dass du auf Bildern zu solchen Veranstaltungen sonst immer mies gelaunt aussiehst, scheinst du jetzt gerade offensichtlich deinen Spaß zu haben«, sage ich, weil ich nicht ertrage, wie aufgeladen das Schweigen zwischen uns ist.

»Ja«, sagt er zögerlich, als blieben ihm die Worte fast im Hals stecken. »Deinetwegen.«

»Eigentlich ist das hier ja ein Job ...«

»Ich weiß.« Er schaut auf unsere Finger und kurz glaube ich, er wird mich loslassen, jetzt sofort. Er hat verstanden, dass wir eine Geschäftsbeziehung haben, mehr nicht.

Doch überraschend sieht er zurück in mein Gesicht.

»Aber dann musst du aufhören damit«, sagt er ernst.

»Womit?«, frage ich.

»So laut zu sein.«

Ich bin nicht laut. Er sieht etwas in mir, das nicht existiert. Seit Jahren schon bin ich nicht mehr laut. Während meine Zweifel unüberhörbar geworden sind, habe ich sie in Stille ertränkt. Oder es zumindest versucht, denn sie brechen immer wieder an die Oberfläche und kreischen mir entgegen.

»Ich bin alles andere als laut«, sage ich.

»Das stimmt nicht«, entgegnet Callum entschlossen. »Du bist lauter, als du denkst, du lässt es bloß nicht zu.«

Weil ich es nicht verdient habe, denke ich. Weil ich so oft geschrien habe – und dann heiser geworden bin, die Stille angenommen habe. Und vielleicht ist das der Grund, warum ich Callums Konzerten so fasziniert lausche: Weil er mit seinen Worten meine Unsicherheit beiseiteschiebt.

Weil ich durch ihn meine eigene Stimme wiederfinde.

Ich will mich von ihm lösen, meine Hand aus seiner nehmen. Ich will weg, mich herumdrehen, gehen.

Doch Callum hält mich hier. Mit nur einem Blick.

»Alles ist still«, sagt er. »Außer dir.«

Es vergehen quälende Sekunden, in denen ich ihn ansehe und mich frage, ob es jemandem auffällt, würden wir uns mitten auf der Tanzfläche küssen.

Alles still. Außer dir.

Artikelnummer: 0004
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